Satzung
des
"Musikverein 1926 Heegheim" 


§ 1

Name und Sitz
Der Verein wurde am 08.02.1926 gegründet und führt den Namen 
"Musikverein 1926 Heegheim"
sowie den Zusatznamen
"Heegheimer Musikanten"
Sitz des Vereins ist Heegheim. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. 


§ 2

Zweck und Ziele
1. Der Verein dient der Förderung der Blas- und Volksmusik auf einer breiten Grundlage und der Pflege des damit verbundenen heimatlichen Brauchtums insbesondere in der Ortschaft Heegheim.
2. Um diesen Zweck zu erreichen, nimmt der Verein folgende Aufgaben war:
a. Pflege der Blas- und Volksmusik, Ausbildung und Betreuung des Nachwuchses
b. Durchführung regelmäßiger Konzerte und sonstige kultureller Veranstaltungen
c. Förderung des Zusammenhaltes zwischen allen Musikern durch Pflege der Kameradschaft 
3. Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.


§ 3

Gemeinnützigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4

Mitgliedschaft (Aufnahme, Austritt und Ausschluss)
1. Der Verein hat ordentliche (aktive) und außerordentliche (passive) Mitglieder. Außerordentliches Mitglied kann jedermann werden, der die Aufgaben und Ziele des Vereins unterstützt. Die Beitrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Ordentliches Mitglied des Vereins kann nur eine Person sein, die in der Lage ist, ein Musikinstrument zu spielen und regelmäßig an den Übungsstunden und Gastspielen (Auftritten oder Konzerten) teilnimmt oder als Auszubildender das Spielen eines Instrumentes erlernt.
2. Ein ordentliches Mitglied, welches aus irgendwelchen Gründen aus der Kapelle ausscheidet, kann weiterhin als passives Mitglied fungieren, d.h. dieses Mitglied wird automatisch als passives Mitglied weitergeführt. Es sei denn, es liegt ein vollständiger Austritt aus dem Verein vor.
3. Ehrenmitglieder sind diejenigen Mitglieder, die aufgrund hervorragender Verdienste um den Verein oder der Blas- und Volksmusik durch Beschluss des Vorstandes hierzu ernannt werden.
4. Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch Tod
b) durch freiwilligen Austritt, der jederzeit möglich ist
c) durch Ausschluss; dieser erfolgt durch Beschluss des Vorstandes
aa.bei verweigerter Zahlung des Beitrages oder falls ein Mitglied trotz zweimaliger Mahnung und Fristsetzung mit der Beitragszahlung in Verzug ist
bb. bei groben Verstößen gegen die Interessen des Vereins oder der Kameradschaft.
5. aus sonstigen Gründen, wenn der Vorstand es beschließt.

 
§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet, dem in § 2 dieser Satzung genannten Zweck zu dienen. Mit Ihrem Aufnahmeantrag unterwerfen sie sich der Satzung des Vereins.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Hauptversammlung festgesetzten Jahresbeiträge zu zahlen.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.


§ 6

Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Die Hauptversammlung


§ 7

Der Vorstand
Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
1. dem ersten Vorsitzenden
2. dem zweiten Vorsitzenden
3. dem Kassenverwalter
4. dem Schriftführer
5. drei Beisitzer
Vorstandsmitglied kann jeder werden, der Mitglied des Vereins ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitgliedern des Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.


§ 8

Wahl und Aufgaben des Vorstandes
Die Vorstandsmitglieder werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Nach Ablauf der Amtsdauer bleibt der bisherige Vorstand bis zu den Neuwahlen im Amt.
Der Vorstand kann den Verein nur bis zur Höhe des Vereinsvermögens verpflichten.
Der Vorstand kann bewährte Vereinsmitglieder zu ihren Beratungen hinzuziehen.

Zu allen Sitzungen, deren Tagesordnung sich mit der Jugendarbeit, Ausschlüssen und besonders wichtigen Entscheidungen befassen, ist der gesamte Vorstand erforderlich und einzuberufen.
Ebenso entscheidet der Vorstand über die Einstellung und Entlassung eines Dirigenten und über dessen Vergütung.
Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden nach Bedarf oder auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes einberufen und geleitet.


§ 9

Die Hauptversammlung
Der Vorstand hat jedes Jahr zu Beginn des Geschäftsjahres eine Hauptversammlung der Mitglieder einzuberufen. Ort, Zeit und Tagesordnung sind zwei Wochen vorher schriftlich bekannt zugeben.
Die Hauptversammlung nimmt den Geschäfts- und Rechnungsbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres entgegen.

Für jeweils zwei Geschäftsjahre sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen, die nach Beendigung eines jeden Geschäftsjahres den Kassenabschluss prüfen, in der nächsten Hauptversammlung dieser über das Prüfungsergebnis berichten und bei ordnungsgemäßem Befund Antrag auf Entlastung des Vorstandes stellen. Als Sprecher der Rechnungsprüfer gilt der Lebensältere. Ein und derselbe Rechnungsprüfer kann ohne Unterbrechung nur zwei hintereinanderfolgende Kassenprüfungen vornehmen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand es für erforderlich hält. Sie muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 10% der Mitglieder einen schriftlichen Antrag unter Angabe des Zwecks und der Gründe stellen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften für die ordentliche Hauptversammlung entsprechend.

Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn zu ihr ordnungsgemäß eingeladen wurde. Über die Hauptversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, in der die gefassten Beschlüsse und die Ergebnisse der Wahlen festzuhalten sind. Die Niederschrift ist vom ersten oder zweiten Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

Anträge an die Hauptversammlung müssen spätestens eine Woche vor derselben bei dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.


§ 10

Abstimmungen, Beschlussfassung und Wahlen
Abstimmungen, Beschlussfassungen und Wahlen im Vorstand und der Hauptversammlung erfolgen in der Regel offen durch Handaufheben. Bei Widerspruch werden die Abstimmungen, Beschlüsse und Wahlen geheim durchgeführt.

Es entscheidet immer die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder des einberufenen Organs, soweit die Satzung nicht ein anderes bestimmt.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

Im Falle der Ablehnung eines Antrages ist der Vorstand zur Angabe von Gründen nicht verpflichtet. Ein Rechtsmittel ist gegen einen ablehnenden Bescheid nicht gegeben.
Stimmberechtigt ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat.


§ 11

Vereinseigentum
Ein dem Verein gehörendes Musikinstrument, welches an einen aktiven Musiker ausgehändigt wurde, ist von diesem sorgfältig zu behandeln, regelmäßig zu pflegen und im Falle des Ausscheidens aus der Kapelle, dem Vorstand so zurückzugeben, wie er es seinerzeit erhalten hat. Für entstandene Schäden an den vereinseigenen Instrumenten haftet der Besitzer.
Der Vorstand entscheidet bei der Rücknahme eines Instrumentes, ob dieses sich in einem einwandfreien Zustand befindet oder einer Reparatur bedarf.


§ 12

Jugendorchester und Auszubildende
Auszubildende werden mit Beginn der Ausbildung als aktive Mitglieder geführt. Für die Ausbildung hat der Auszubildende eine monatliche Ausbildungsvergütung zu entrichten. Hierüber wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Dieser bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, sofern der Auszubildende das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die Ausbilder werden vom Vorstand bestimmt.


§ 13

Beendigung der Ausbildung
Über die Beendigung der Ausbildung und Integration in die Stammkapelle entscheidet der Vorstand nach Anhörung der Ausbilder.


§ 14

Jugendvertretung
Sofern der Verein Jugendliche in Ausbildung hat und ein Jugendorchester besteht, ist von der Hauptversammlung ein Jugendvertreter zu wählen. Der Jugendvertreter vertritt die Interessen der Jugendlichen beim Vorstand.


§ 15

Das Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 16

Beiträge
Mitgliedsbeiträge werden von der Hauptversammlung festgesetzt. Der Vorstand kann in Einzelfällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


§ 17

Satzungsänderungen
1. Satzungsänderungen beschließt die Hauptversammlung nach Anhörung oder auf Antrag des Vorstandes.
2. Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit.
3. Die Satzungsänderung wird mit der Eintragung ins Vereinsregister wirksam.


§ 18

Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Hauptversammlung und eine Dreiviertelmehrheit der in der Hauptversammlung erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Altenstadt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§ 19

Bekanntmachung der Satzung
Die Satzung, ihre Ãnderung und ihre Aufhebung werden durch den Vorstand den Mitgliedern bekannt gemacht.


§ 20

Inkrafttreten der Satzung
1. Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Verabschiedung in Kraft.
2. Mit dem gleichen Zeitpunkt tritt die bisherige Satzung außer Kraft.
3. Diese Satzung wurde in der Hauptversammlung am 10.3.2005 errichtet.

 

 

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